Der Terrasssenrost aus Accoya mit Edelstahl Unterkonstruktion - eine Barfusszone für hohe Ansprüche und einfache Pflege.

Terrassenelementboden mit Chromstahlunterkonstruktion

Der Terrassenrost mit einer Unterkonstruktion aus Edelstahl und Accoya-Holz überzeugt mit zeitloser Eleganz und hochwertigen Materialien. Er eignet sich für Balkonböden, Terrassentreppen, Laufstege, Brücken, Sitzbänke, Poolumrandungen und einiges mehr.

Neu bieten wir auf Wunsch gerne  Sipo, Douglasie, sibirische Lärche, heimische Lärche und IPE.

Weitere Holzarten können geliefert werden, sind aber aus unserer Erfahrung und verschiedenen Gründen nicht zu empfehlen. 

Die Unterkonstruktion aus Edelstahl sorgt für Formstabilität und schützt zusätzlich vor Bodennässe.

Film  Accoya-Terrassenboden

Film Terrassenboden Tritteigenschaft Beispiel Bauarena

Bitte beachten Sie dass die gesammelten Hinweise, Empfehlungen aus persönlichen Erfahrungen sind. Sollten Sie andere Erfahrungen mit IhremTerrassenrost gemacht haben, bitten wir sie um eine Rückmeldung. Wir sind sehr darum bemüht unsere Produkte und Dienstleistungen stets zu verbessern.

Holz Daten und Fakten

ACCOYA unsere erste Wahl

Accoya® ist keine Baumart sondern ein speziell verarbeitetes Holz. Es weisst die physikalischen Eigenschaften der besten tropischen Harthölzer auf, stammt aber aus nachhaltig beforsteten Wäldern in Neuseeland. Ausgangsmaterial von Accoya® ist eine Kiefer. Diese Bäume wachsen, einer Esche gleich, sehr schnell und können bereits nach 25 Jahren Wachstum gefällt und weiterverarbeitet werden. In einem bestimmten Verfahren der Holzmodifikation wird das Holz mit Essigsäureanhydrid behandelt. Mit dieser sogenannten Acetylierung wird die molekulare Zusammensetzung des Holzes dauerhaft verändert und die mechanischen und physikalischen Eigenschaften sowie die Dauerhaftigkeit verändert. Das Holz wird resistenter gegenüber Insekten- oder Pilzbefall. Accoya® ist zudem 100% natürlich und enthält keine Giftstoffe.

Holzeigenschaften gemäss Hersteller:

  • + sehr formstabil
  • + leichtes Gewicht
  • + schlichte und helle Oberfläche
  • + nachhaltige Plantagen
  • + hohe CO2- Bindung
  • + härter als Lärche
  • + astrein - Barfussboden
  • + Lebensdauer über 25Jahre
  • - heikle Oberflächen
  • - helle Farben
  • - Herkunft Neuseeland

Weitere Holzarten von uns empfohlen

Sipo (26 x 69 / 26 x 115)

Holzeigenschaften gemäss Hersteller:

  • + edle Optik
  • + einheitliche Vergrauung
  • + Längen bis 6.45m
  • + astrein - Barfussboden
  • + Lebensdauer 15 -25 Jahre
  • - Tropenholz
  • - gehobenes Preissegment

Douglasie (26 x 115)

Holzeigenschaften gemäss Hersteller:

  • + Preiswert
  • - Harz
  • - relativ Weich
  • - kein Barfussboden (Spiessen)
  • - Lebensdauere 6 - 8 Jahre

Sibirische Lärche (26 x 115)

Holzeigenschaften gemäss Hersteller:

  • + Preiswert
  • + feinjährig (weniger verziehen)
  • + kleinere Äste (weniger Probleme bein Schwinden und Quellen, Risse, Schäden)
  • - Herkunft
  • - Schieferbildung
  • - Risse
  • - kein Barfussboden
  • - Lebensdauer 10 - 12 Jahre

Heimische Lärche (26 x 69)

Holzeigenschaften gemäss Hersteller:

  • + Preiswert
  • + ökologischer im Vergleich zu sib. Lärche
  • - astig (Fehleranfällig, Risse, Schäden)
  • - Harz
  • - Risse
  • - Schieferbildung
  • - kein Barfussboden
  • - Lebensdauer 8 - 10 Jahre

Verwitterung

Holz ist ein natürliches Material, welches sich mit seiner Umwelt verändert. UV-Strahlung und Wasser verändern die Farbe der Holzoberfläche. Verschiedene grau bis schwarztöne bestimmen die Patina. Das verwitterungsgrau darf aber nicht mit dem Verfaulen des Holzes gleichgestellt werden. Der Vergrauungsprozess ist ein Schutzmechanismus. Die UV-Strahlen der Sonne bauen das Lignin (Holzbestandteil) ab und der Regen wäscht es aus. Darunter hervor kommt die graue Färbung der Zellulose (ein anderer Holzbestandteil) welche UV-beständiger ist und die untenliegenden Schichten vor der weiteren Zerstörung schützt. Die regelmässige Anwendung von Pflegeprodukten kann den Vergrauungsprozess etwas hinauszögern.

Wir liefern die Böden oft mit einer grauen Lasur. Siehe Dokument "Farbe Bosshard Hinweis". Diese Lasur hat einzig den Zweck einen optischen Ausgleich, zwischen den schnell und den langsam vergrauenden Stellen, zu schaffen. Geben Sie ihrem Holzdeck die Zeit sich den Gegebenheiten anzupassen und seine farbliche Patina zu entwickeln.

Durchgefärbte Produkte!

Seit Januar 2021 ist die neue, grau durchgefärbte Accoya-Diele bei uns erhältlich. Das Holz ist vollständig durchgefärbt, sodass Kratzer, Schrammen und Nachbearbeitungen keine Sorgen mehr bereiten.

Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen jedoch, dass sich die Dielen bei grosser Hitze sehr stark aufheizen und sich dadurch stärker verziehen können als naturbelassene oder lasierte Produkte.

Bitte beachten Sie, dass diese temperaturbedingten Veränderungen eine natürliche Eigenschaft des Materials darstellen und keinen Mangel am Produkt bedeuten.

 

Reinigung und Pflege

Reinigung und Pflege von Holzterrassen

Bitte erwarten Sie nicht, dass Ihr Holzboden über seine gesamte Lebensdauer gleich aussieht. Holz ist ein natürliches Material und verändert sich durch Witterung, UV-Strahlung, Feuchtigkeit und Nutzung. Je nach Holzart und Standort können sich mit der Zeit Farbveränderungen, Vergrauungen, Verschmutzungen, Algen oder oberflächliche Pilzbildungen entwickeln. Diese Veränderungen gehören bei einer Holzterrasse grundsätzlich zum natürlichen Erscheinungsbild.

Für Accoya

Accoya-Terrassen sind sehr pflegeleicht. Eine regelmässige Reinigung hilft, Verschmutzungen und die Bildung eines Biofilms zu reduzieren. Dieser kann Feuchtigkeit auf der Holzoberfläche halten und dadurch die Trocknung verlangsamen. Unter normalen Bedingungen empfehlen wir eine gründliche Reinigung einmal jährlich, idealerweise im Frühjahr. In dauerhaft schattigen oder feuchten Bereichen kann eine häufigere Reinigung sinnvoll sein.

Für die normale Reinigung reichen in der Regel Wasser und eine Bürste mit mittelharten bis weichen Nylonborsten. Die Dielen vorher gründlich mit Wasser benetzen. Dadurch lassen sich Verschmutzungen anschliessend leichter entfernen. Bitte nicht zu stark schrubben oder scheuern, da dadurch die Holzoberfläche aufgeraut bzw. „fusselig“ werden kann.

Aktuell wird von unseren Lieferanten für die Reinigung von Accoya eine verdünnte Essiglösung empfohlen. Verwenden Sie dafür eine 5%ige Essiglösung in lauwarmem Wasser. Die Oberfläche zunächst vollständig benetzen und die Lösung etwa 5–10 Minuten einwirken lassen. Anschliessend können die Dielen mit einer geeigneten Bürste gereinigt und danach gründlich mit reichlich sauberem Wasser abgespült werden.

Verwenden Sie Essig nicht unverdünnt und testen Sie die Reinigung bei empfindlichen, behandelten oder farbigen Oberflächen zunächst an einer unauffälligen Stelle. Bei beschichteten Oberflächen sind zudem immer die Pflegehinweise des jeweiligen Beschichtungsherstellers zu beachten. Für Accoya Color wird beispielsweise eine Reinigung mit warmem Seifenwasser und einer weichen Bürste empfohlen; stark alkalische Reinigungsmittel sollten vermieden werden.

Auf den Einsatz von Hochdruckreinigern sollte grundsätzlich verzichtet werden. Der direkte Wasserstrahl kann die Holzoberfläche beschädigen. Auch bei angrenzenden Arbeiten mit einem Hochdruckreiniger sollte die Holzterrasse entsprechend geschützt werden.

Algen, Moose und oberflächliche Pilze

Besonders an schattigen, feuchten oder schlecht durchlüfteten Stellen können sich Algen, Moose oder oberflächliche Pilze bilden. Dies ist bei Holz im Aussenbereich eine natürliche Erscheinung und nicht auf Accoya beschränkt. Auch Accoya bleibt als natürliches Holzmaterial von solchen Veränderungen nicht vollständig verschont.

Leichte Verschmutzungen lassen sich häufig bereits mit Wasser und einer Bürste entfernen. Bei stärkeren grünen oder dunklen Ablagerungen kann ein geeignetes Reinigungs- bzw. Moosentfernungsmittel eingesetzt werden. Dabei sind unbedingt die Anwendungshinweise sowie die Gesundheits- und Umwelthinweise des jeweiligen Herstellers zu beachten.

Wir haben in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit geeigneten Moosentfernern gemacht. Diese können beispielsweise mit einem Bodenlappen oder Sprayer aufgetragen werden. Je nach Produkt und Witterung kann es einige Zeit dauern, bis die behandelten Stellen wieder deutlich heller erscheinen.

Auch bei anderen Holzarten gilt:

Bei allen Holzterrassen ist eine gewisse Veränderung des Erscheinungsbildes im Laufe der Zeit normal. Sonne, Regen, Feuchtigkeit, Schmutz, Algen und die tägliche Nutzung hinterlassen ihre Spuren. Regelmässige, schonende Reinigung trägt dazu bei, dass die Terrasse gepflegt bleibt und Verschmutzungen nicht dauerhaft in der Oberfläche festsetzen.

Bei der Reinigung gilt grundsätzlich: lieber regelmässig und schonend als selten und mit aggressiven Mitteln. Bei stärkeren Verschmutzungen oder Unsicherheit bezüglich eines Reinigungsmittels empfehlen wir, dieses zunächst an einer kleinen, unauffälligen Stelle zu testen oder uns vor der Anwendung zu kontaktieren.

 

 

Technik

Die rostfreie Unterkonstruktion aus Edelstahl mit minimaler Bauhöhe von 58.5 mm, kann dank verstellbaren Füssen dem Untergrund angepasst werden.

Das Haltesystem besteht hauptsächlich aus Metall-Profilen, die auf einer Fläche ausgelegt oder an einer Wand befestigt werden kann. Es ist individuelle einsetzbar dank dem ausgeklügelten Modularsystem mit wenigen Einzelteilen für sämtliche Grundrissformen. Die Metallteile sind allesamt aus hochqualitativem Rostfreien Stahl.

Erfahrungen

Ausbluten / Auswaschung der Inhaltsstoffe 

Verfärbtes Blech bei Dachterrasse:

Beim ersten Regen nach dem frischen Einbau eines Dachterrassenrostes, rann vom verwendeten Holz (Merbau) verfärbtes Regenwasser über die Dachbleche. Die Bleche verfärbten sich, unter den Rinnsalen und liessen sich nicht mehr zufriedenstellend reinigen. Dazu beigetragen haben zwei Probleme. Zum einen die starke "Ausblutung" des Merbau Holzes und zum anderen die Qualität der Dachbleche. Sollten Sie für Ihre Dachterrasse einen Rost planen gilt es diese zwei Komponenten mit bedacht zu wählen!

Verfärbtes Frotteetuch nach erstem Sonnenbaden auf der Poolumrandung:

"Nachem Räge chund d'Sunne und de gömmer an Pool", aber Vorsicht! Die Auswaschung eines IPE-Terrassenbodens hat einer Kundin vor Jahren die edlen schneeweissen Frotteebadetücher runiniert, nachdem sie nach einem Sommerregen die erneuten Sonnenstrahlen am Pool geniessen wollte. Bei dunklen Holzarten (Tropenhölzer) sollte man, zumindest die erste Zeit, auf die Auswaschung beim Einbau und beim Gebrauch achten und Vorkehrungen treffen. 

Ungünstige Konstruktionen

Eine Bauherrschaft eines Mehrfamilienhauses, bestellt einen offenen Terrassenboden ohne weiteren Unterboden für die Balkone. Für die Sonnenstoren wählten sie weiss. Nach einiger Zeit zeigten sich schwarze Flecken auf den Sonnenstoren und der Fassade, wobei die Ursache nur vermutet werden konnte. Zum einen stand wiederum das Auswaschen der Harze der Terrassenböden zur Diskussion. Weiter konnte aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass Staub und Schmutz aus der Luft oder von Schuhen, sich durch Ablagerungen und Rinnsale der Regenfälle, durch die offenen Spalten im Boden, über die Storen und die Fassade verteilten und so auf natürlichem Weg zur Fleckenbildung beigetragen haben könnten. 

Der abgestorbene Teich durch ausgewaschene Inhaltsstoffe

Von diesem Fall, haben wir durch unseren Holzlieferanten erfahren. Ein Bauherr erstattete eine Mängleanzeige, da sein Teich angeblich wegen der Inhaltsstoffe eines Accoyarostes abgestorben war. Die genaue Ursache wurde aus finanziellen Gründen nicht ermittelt. Im Raum stand aber noch die Tatsache, dass die Bauherrschaft zur Instandhaltung ihres Gartenreiches, auch grosszügig Gartengifte einsetzte.
Wir durften schon einige Teichumrandungen mit Accoya ausführen und wurden noch nie mit diesem Problem konfrontiert. 

Schuhsohlen und Chemikalien

Ärgerlich sind Schuhabdrücke die sich vom neuen Terrassenboden nicht mehr entfernen lassen. Wir konnten zwei Ursachen für solche Schuhabdrücke feststellen. Zum einen kann es sein, dass harte Schuhsolen durch ungünstige Drehbewegungen auf nassen vorvergrauten Böden, die Farbe verschmieren kann. Diese Flecken sind zwar im ersten Moment ärgerlich, sie werden aber, sofern der Boden Sonne und Regen ausgesetzt ist, irgendwann verwittern und verschwinden. Zum anderen gibt es auch den Fall, wo der Terrassenboden gesetzt wurde, bevor andere Bauarbeiten beendet waren. Hier ist es schwierig den Urheber wie auch die Ursache zu ermitteln. Als Hauptverdächtigen sehen wir hier verschiedene Chemikalien, welche sich auf einer Baustelle befinden. Diese verschiedenen Chemikalien werden über den Staub auf dem Boden über die Schuhsolen von diversen Arbeitern mitgetragen. Beim kurzen überqueren des Rostes kann es sein, dass einige Chemikalien mit dem Boden reagieren und so die Schuhabdrücke sichtbar werden. 

Hochdruckreiniger

Die Reinigung mit einem Hochdruckreiniger kann das Holz "fusseln" lassen. Das untenstehende Bild zeigt ein Boden nach einer Hochdruckreinigung. Wirklich nicht zu empfehlen!

Aber auch nach kalten und schneereichen Wintern kann es sein, dass im Frühling das Holz stellenweise leicht mit einem "Pelz" überzogen ist. Dabei handelt es sich um Holzfasern, die durch den Frost abgeschert wurden. Der Fachbegriff lautet Mazeration oder Auswollung. Dieses Bild zeigt sich nach strengen Wintern bei praktisch allen Holzarten. Es ist ein natürlicher Vorgang und schadet dem Holz nicht. 

Wenn es dann doch passiert ist, dann der Boden abgeschliffen werden. Beim Schleifen kommt die natürliche Farbe zum Vorschein.

 

Bitte beachten Sie dass die oben stehenden gesammelten Hinweise, Empfehlungen aus persönlichen Erfahrungen sind. Sollten Sie andere Erfahrungen mit Ihrem Terrassenrost gemacht haben, bitten wir sie um eine Rückmeldung. Wir sind sehr darum bemüht unsere Produkte und Dienstleistungen stets zu verbessern.

Hochdruckreiniger